Trans|Wissen

Übersetzung von Wissen in transnationalen Kontexten
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Mitglieder


Dipl.-Pol. Kristina Chmelar

Kristina Chmelar ist Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und Lehrbeauftragte am Institut für Politische Wissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). 

Forschungsschwerpunkte/Profil:
Dispositivanalyse, Memory Studies und Transnationalisierung von Erinnerung, Postsozialistische Gesellschaften, Organisationsforschung, Qualitative Forschungsmethoden.

Wissenschaftlicher Werdegang:

2006 - 2011Diplomstudium der Politikwissenschaft an der FAU
2007 - 2009Mitarbeit am DFG-geförderten Forschungsprojekt „Netzwerke in der Kartellkontrolle. Ein Dreiländervergleich Deutschland – UK – Ungarn“ unter Prof. Dr. Roland Sturm
2009 - 2012Mitarbeit am BMBF-geförderten Forschungsprojekt „Interkulturelle Übersetzung in grenzregionalen Organisationen. Herausforderungen und Praxen von Organisationen in der deutsch-tschechischen Grenzregion“ u.a. unter Prof. Dr. Michael Göhlich
2011 - 2014Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pädagogik I der FAU
2014Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Wissenschaft I der FAU
seit 2014Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes mit dem Projekt „Sozialismus ausstellen. Zur Inszenierung staatlich organisierter Erinnerung in Deutschland und Tschechien“.

Dipl. Päd. Annemarie Duscha

Annemarie Duscha ist Doktorandin im Arbeitsbereich Sozialpädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Profil:
Annemarie Duscha promoviert über die transnationalen Unterstützungsaktivitäten einer brasilianischen Migrantinnenorganisation und rekonstruiert das dabei hervorgebrachte ‚Unterstützungsverständnis‘. Im aktuellen Forschungsprojekt, das gemeinsam mit Kathrin Klein-Zimmer entwickelt wird, knüpft sie an die Idee des Unterstützungsverständnisses an, indem sie nach der Entwicklung des professionellen Selbstverständnisses spanischer Erzieherinnen durch ihre Arbeitsmigration nach Deutschland fragt.

Wissenschaftlicher Werdegang: 

2001 - 2007Studium der Diplom-Pädagogik im Bereich Sozialpädagogik/Soziale Arbeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
2007 - 2008Vorstudie zum Forschungsprojekt „Konzepte Transnationaler Sozialer Unterstützung bei Migrantenselbstorganisationen“, Institut für Erziehungswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Cornelia Schweppe
2008 - 2012Promotionsstipendium am DFG-Graduiertenkolleg 1474 Transnationale Soziale Unterstützung
2010 - 2011Antragstellung zum Forschungsprojekt „Konzepte Transnationaler Sozialer Unterstützung bei Migrantenselbstorganisationen“, Institut für Erziehungswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Cornelia Schweppe
seit 2012Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft, AG Sozialpädagogik, Prof. Dr. Matthias Witte
12/2014 - 02/2015Wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Datenauswertung im Projekt Schulwandern – Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen (in Kooperation mit dem Deutschen Wanderverband), Projektleitung: Matthias D. Witte, Marius Harring
seit 2015Mitarbeiterin im Selbsthilfebüro Darmstadt der Paritätischen Projekte gGmbH

Dr. Nicolas Engel

Nicolas Engel vertritt derzeit die Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Ruhr-Universität-Bochum/ seit 2014 Akademischer Rat a.Z am Institut für Pädagogik der FAU Erlangen-Nürnberg.

Profil:
Als Doktorand hat sich Nicolas Engel empirisch, methodologisch und gegenstandstheoretisch mit dem Verhältnis von Übersetzung und organisationalem Lernen auseinandergesetzt. Die Verschränkung  (organisations-)pädagogischer und kulturwissenschaftlicher Perspektiven setzt sich derzeit in zwei Forschungslinien fort: zum einen arbeitet er in systematisch-historischer Weise an einer pädagogischen Theorie der Übersetzung, zum anderen werden in einer übersetzungstheoretisch informierten Ethnographie Organisationen als Orte transnationaler Wissensproduktion erforscht. 

Wissenschaftlicher Werdegang:

Studium der Geschichte und Pädagogik (Magister) an der Universität Erlangen-Nürnberg
bis 2007Ausbildung zum Theaterpädagogen 
bis 2012tätig als theaterpädagogischer Projektleiter (im Bereich soziale Arbeit und interkulturelle Pädagogik) und Referent für pädagogisches Rollenspiel/Forumtheater
2007 - 2014wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pädagogik der FAU Erlangen-Nürnberg, zudem
2009 - 2012Mitarbeit am Projekt „Interkulturelle Übersetzung in grenzregionalen Organisationen“ (BMBF gefördert) 
2013Promotion zum Dr. phil; Titel der Dissertationsschrift: „Die Übersetzung der Organsiation. Pädagogische Ethnographie organisationalen Lernens“ (erschienen bei Springer VS)
seit 2014Akademischer Rat a.Z. am Institut für Pädagogik der FAU Erlangen-Nürnberg (derzeit beurlaubt)
seit April 2015Vertretung der Professur für Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Ruhr-Universität-Bochum

Dr. Kathrin Klein-Zimmer

Kathrin Klein-Zimmer ist wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München.

Profil:
Kathrin Klein-Zimmer hat zu Transformationsprozessen von jungen Erwachsenen im Kontext von Migration und Generation gearbeitet. Dabei stellte die Aushandlung verschiedenster national gedeuteter Wissenshorizonte ein wichtiges Vergemeinschaftungs- wie Abgrenzungsmoment auf der inter- und intragenerationalen Ebene dar. In weiteren Forschungsvorhaben wird u.a. der Frage nachgegangen, wie, im Zuge von Arbeitsmigrationen, Wissen von Professionellen der Sozialen Arbeit übersetzt und dabei transformiert wird. 

Wissenschaftlicher Werdegang: 

2006Diplom in Sozialpädagogik (Universität Siegen)
2008Master in Bildung und Soziale Arbeit (Universität Siegen)
2008 - 2010Promotionsstipendium im DFG-Graduiertenkolleg 1474 „Transnationale Soziale Unterstützung“ (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
2010 - 2015wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
2012Promotion in Erziehungswissenschaft (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
seit Mai 2015wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut (DJI) in München

Prof. Dr. Matthias Klemm

Matthias Klemm ist Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität am Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften der Hochschule Fulda. 

Profil: Matthias Klemm beschäftigt sich mit interkultureller Kommunikation, Wissensaustausch und Digitalisierung im Zuge des sozialen Wandels mit Schwerpunkt auf der Internationalisierung der Arbeitswelt sowie mit der Weiterentwicklung soziologischer Theorien.

Wissenschaftlicher Werdegang:

2001M.A. in Soziologie, Polit. Wissenschaften und Psychologie 
2009Promotion in Soziologie (FAU Erlangen-Nürnberg)
2001 - 2016wiss. Mitarbeiter am Institut für Soziologie, FAU Erlangen-Nürnberg
WiSe 2009-10Lektor Universität Klagenfurt
WiSe 2010-11Vertretung einer Professur für Soziologie, Universität Eichstätt
2011 - 2012wiss. Mitarbeiter, Institut für Soziologie, Universität Münster
WiSe 2012-13Vertretung einer Professur für soziologische Theorie, Universität Hannover
WiSe 2015Vertretung der Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität, Fulda
Seit SoSe 2016Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität, Fulda

Kontakt: Matthias.Klemm@sk.hs-fulda.de

Homepage: http://www.soziologie.phil.uni-erlangen.de/team/klemm


Prof. Dr. Stefan Köngeter

Stefan Köngeter ist Professor für Sozialpädagogik am Fach Erziehungswissenschaft der Universität Trier

Profil:
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Transnationalisierung von Wissen, Kinder- und Jugendhilfe, Professionalität in der Sozialen Arbeit, Übergänge ins Erwachsenenleben, Geschichte der Settlementbewegung, Ethnographie in der Sozialen Arbeit und relationale Theorien der Sozialpädagogik. In seinen Forschungsprojekten an den Universitäten Trier, Tübingen, Hildesheim und Toronto hat er sowohl praxisnahe Evaluationsforschungen im Feld der Kinder- und Jugendhilfe durchgeführt als auch Grundlagenforschungen zum professionellen Handeln in der Sozialpädagogik. Seine Habilitation zur transnationalen Wissensproduktion in der Sozialen Arbeit schlägt den Bogen von den Anfängen der Sozialen Arbeit in Toronto und Berlin bis zu aktuellen grenzüberschreitenden Prozessen der Sozialen Arbeit. 

Wissenschaftlicher Werdegang:

Studium der Pädagogik und Soziologie an den Universitäten Tübingen und Bielefeld 
2001 - 2003wiss. Mitarbeiter an der Universität Tübingen
2004 - 2006DFG Projekt „Konstitutionsbedingungen und Performanz der Kinder- und Jugendarbeit“ an der Universität Hildesheim
2006 - 2008Wiss. Mitarbeiter an der Universität Hildesheim
2008Promotion
2008 - 2010Postdoktorand am DFG-Graduiertenkolleg „Transnationale Soziale Unterstützung“
2010 - 2011Postdoktorand an der University of Toronto
2011 - 2014wiss. Mitarbeiter an der Universität Hildesheim
Seit November 2014Professor für Sozialpädagogik an der Universität Trier

Dr. Anne Kraume

Anne Kraume ist Juniorprofessorin für Romanische Literaturen mit Schwerpunkt iberoamerikanische Literatur an der Universität Konstanz.

Profil:
Anne Kraume hat zu verschiedenen Aspekten der Transnationalisierung von Wissen gearbeitet: In ihrer Dissertation hat sie sich mit der Frage nach Europa in der europäischen Literatur (und in diesem Zusammenhang auch nach nationalen Spezifika im Zugang zu dieser Frage) beschäftigt; ihr Habilitationsprojekt untersucht jetzt Formen und Modalitäten des Wissenstransfers zwischen Europa und Lateinamerika im Vorfeld und im Verlauf der lateinamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. In diesem Kontext sind insbesondere auch Fragen nach der gattungstheoretischen Organisation von Wissen (beispielsweise im historiographischen Diskurs über die Independencia) von Interesse.

Wissenschaftlicher Werdegang:

1996 - 2002Studium der Fächer Romanistik (Spanisch und Französisch) und Germanistik an den Universitäten Freiburg, Granada und Köln, gefördert durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes
2002 - 2003wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Medienwissenschaft der Universität Potsdam. 
2008Promotion zum Dr. phil. an der Universität Potsdam, gefördert durch das Cusanuswerk
2008 - 2010wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kulturwissenschaft (Spanisch und Französisch) am Institut für Romanistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
2010 - 2015wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für spanisch- und französischsprachige Literaturen am Institut für Romanistik der Universität Potsdam
seit Oktober 2015Juniorprofessorin für Romanische Literaturen an der Universität Konstanz.

Dr. Christina May

Christina May ist wissenschaftliche Referentin für Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften bei der Geschäftsstelle der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen.

Forschungsschwerpunkte:
Sozialpolitik in historisch-vergleichender Perspektive, Transfer und Transnationalisierung sozialpolitisch relevanten Wissens, Akademisierung und Professionalisierung von Gesundheits- und Armenfürsorge, ca. 1870 - 1930

Wissenschaftlicher Werdegang:

Studium der Kulturwissenschaften, Anglistik und Geschichte an den Universitäten Bremen, East Anglia (Norwich, GB) und Leipzig.
2005Magistra Artium (Universität Leipzig)
2009Promotion in Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Postdoc-Stationen an der Universität Münster und als John F. Kennedy Memorial Fellow am Minda de Gunzburg Center for European Studies (Harvard University). 
2011 - 2015wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie in Göttingen
April - November 2015wissenschaftliche Referentin bei der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen
seit Nov. 2015Referentin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Dr. Miriam Schader

Profil:
Miriam Schader studierte Kulturwissenschaften und Politikwissenschaften / Sociologie politique in Frankfurt (Oder) und Paris. In ihrer Dissertation an der Universität Göttingen und am Institut d’Etudes Politiques de Paris („Cotutelle de thèse“-Verfahren) untersuchte sie die politische und religiöse Partizipation afrikanischer Migrant_innen in Berlin und Paris. Seit Oktober 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Interdisziplinären Nachwuchsgruppe „Religiöse Pluralität als Herausforderung für Religionen und Gesellschaften“.


Dr. Anna Spiegel

Anna Spiegel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe „Arbeits- und Wirtschaftssoziologie“ an der Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld.

Profil:
Anna Spiegel hat zu verschiedenen Dimensionen der Transnationalisierung von Wissen geforscht: zur Transnationalisierung von Alltagswissen und zur Herausbildung von translokalen Lebenswelten im Kontext von prekärer Migration (bolivianischer Migrantinnen im informellen Textilsektor in Buenos Aires), zu interkulturellen Aushandlungsprozessen von Entwicklungskonzepten wie Frauen- und Menschenrechten durch global vernetzte Frauenorganisationen und aktuell zu Alltagskosmopolitismus von mobilen Führungskräften transnationaler Wirtschaftsorganisationen

Wissenschaftlicher Werdegang:

2003Diplom in Soziologie (Universität Bielefeld)
2003 - 2005wissenschaftliche Mitarbeiterin im VW-Projekt „Negotiating Development: Translocal Gendered Spaces in Muslim Societies“ (Universität Bielefeld)
2008Promotion in Soziologie (IGSS International Graduate School for Sociology, Universität Bielefeld)
2008 - 2011Beschäftigungen im Bereich Wissenschaftsmanagement und Projektkoordination (International Office Universität Bielefeld, Lateinamerikainstitut Freie Universität Berlin)
seit 2011wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Expatriate Manager: Eine neue kosmopolitische Elite? Habitus, Alltagspraktiken und Netzwerke“ (Universität Bielefeld)

Dr. Karen Struve

Karen Struve ist Postdoktorandin in der Romanistik/Französische Literaturwissenschaft an der Universität Bremen.

Profil: Karen Struve hat zu transkulturellen Schreibweisen der Literaturen der franko-maghrebinischen Immigration und insbesondere zur Literatur- und Kulturtheorie von Homi K. Bhabha gearbeitet. Im aktuellen Forschungsprojekt stehen machtkritische Fragen nach dem Bedingungszusammenhang von Literatur, Wissens- und Alteritätskonstruktionen in der französischen Aufklärung im Fokus.


Dr. Matthias Zach

Profil:
Matthias Zach ist Literaturwissenschaftler und setzt sich seit dem Studium der Philoso-phie und der Literaturwissenschaft (Tübingen, Oxford, Paris) mit philosophischen und literarischen Wissenskonzepten auseinander; im Rahmen der binationalen Dissertation (Paris/Tübingen) Arbeiten zu Übersetzungstheorie und Übersetzungsforschung am Beispiel der Figur des Autor-Übersetzers. Davon ausgehend Postdoktorandenprojekt zu transnationalen Lebensläufen und zu deren literarischer Konstruktion und Repräsentation.